Mein Interesse,

mich mehr oder überhaupt mit dem Thema Hundetraining zu befassen, lag in den vielen Missverständnissen, die ich zwischen Mensch und Hund selbst erlebt habe und bei anderen beobachten konnte. Aber wo liegt immer das Problem genau?

Für mich ist die Zusammenführung von theoretischem Wissen und effektiver praktischer Umsetzung ein essentieller Bestandteil beim Training mit Hunden und ihren Menschen, um Probleme lösen zu können.

Das Studium der Tierpsychologie (mit dem Schwerpunkt Hund & Pferd), welches ich an der Akademie für Tiernaturheilkunde absolviert habe, war diesbezüglich die beste Grundlage für die Arbeit mit Hunden.

Mit den Jahren kam neben den Seminaren und Workshops natürlich einiges an Erfahrung dazu – jedes Kundenteam hat mich lernen lassen. Dafür bin ich sehr dankbar. Mir ist dabei der Blick auf die gesamte Situation des Hundes und seines Halters wichtig, um zu verstehen, wo die Ursache herkommt. Ich betreibe keine Symptomkosmetik, sondern arbeite an der Ursache mit meinen Kunden. Dabei liegt der Fokus auf der ganzheitlichen Betrachtung.

Generell ist das Thema Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie zwischen Mensch und Mensch mein großes Steckenpferd, das ich gerne mit allen Interessierten teilen möchte. Ich verstehe es, meine Kunden dort „abzuholen“, wo sie gerade in der Hundeausbildung stehen und berücksichtige auch die aktuelle Lebenslage sowie Alltagssituation.

Woran mir in der Hundeausbildung gelegen ist:

–   Ein Hund ist ein Hund
–   Respekt vor dem Tier
–   Geduld und Einfühlungsvermögen
–   Positive Trainingsmethoden
–   Grenzen setzen mit Sinn & Verstand
–   Der Hund darf Fehler machen
–   Spaß beim gemeinsamen Training
–   Offen sein für Neues und Altes loslassen
–   Den „Schatz“ in seinem Hund entdecken 🙂

Unser Zuhause wird durch 3 wundervolle Hunde komplettiert:

Aamie: Eine Border-Collie-Australian-Shepherd-Hündin (*28.07.2007), mit der ich hauptsächlich die Hundesportarten Dummytraining, Obedience und Dogdance (Freestyle Obedience) betreibe. Aber auch sonst ist sie für jede Dummheit, die Frauchen einfällt, zu haben. Um die Seele baumeln zu lassen, liebt sie gemeinsame Spaziergänge durch Wald, Wasser & Wiese mit ihrem Rudel sowie ihren Hundefreunden. Als Alon eingezogen ist, hat sie sich mit ihrer „Mutterrolle“ abgefunden und sich liebevoll um „ihr Riesenbaby“ Alon gekümmert. 🙂
Mittlerweile muss ich mir selbst eingestehen, dass sie sich so langsam ins Rentenalter begibt … Mein Herz-Mädchen.

Lotta: Eine Kangal-Mix-Hündin (*06.12.2008),  die aus der Türkei über den Tierschutz zu uns kam. Die Hölle hat sie hinter sich gelassen – Peter hat sie liebevoll aufgepäppelt. Lotta ist unsere souveräne Rudelchefin. Sie liebt ihre Aufgabe genauso wie Schmuseeinheiten und „turnen“ über unsere Trainingsgeräte – aber wie es sich für einen Herdenschutzhund gehört – immer nur, wenn sie eine Sinn- und Notwendigkeit darin sieht, mitzumachen. 🙂
Da unser „Azubi“, Alon, langsam erwachsen wird, tritt Lotta ihm schon die ein oder andere verantwortungsvolle Aufgabe ab.

Alon: Ein waschechter Bernhardiner-Bub (*21.03.2016). Er hat nicht nur unser Herz, sondern auch das der „Mädels“ im Sturm erobert und so musste er einfach einziehen. Derzeit hat Alon noch die „Azubi“-Rolle und wird von Lotta und Aamie konsequent erzogen. Das ist auch gut so, denn er kostet uns altersbedingt so manche Nerven – immer wieder nur Blödsinn im Kopf. Aber wir können ihm nicht lange böse sein – er ist einfach unser verschmuster „Ponybär“ und „Bollerkopp“. 🙂
Mit derzeit ca. 82kg und den ersten Erfahrungen vor dem Bollerwagen macht er seine Sache super!