Mein Interesse,

mich mehr oder überhaupt mit dem Thema Hundetraining zu befassen, lag in den vielen Missverständnissen, die ich zwischen Mensch und Hund selbst erlebt habe und bei anderen beobachten konnte. Aber wo liegt immer das Problem genau?

Für mich ist die Zusammenführung von theoretischem Wissen und effektiver praktischer Umsetzung ein essentieller Bestandteil beim Training mit Hunden und ihren Menschen, um Probleme lösen zu können.

Das Studium der Tierpsychologie (mit dem Schwerpunkt Hund & Pferd), welches ich an der Akademie für Tiernaturheilkunde absolviert habe, war diesbezüglich die beste Grundlage für die Arbeit mit Hunden.

Mit den Jahren kam neben den Seminaren und Workshops natürlich einiges an Erfahrung dazu – jedes Kundenteam hat mich lernen lassen. Dafür bin ich sehr dankbar. Mir ist dabei der Blick auf die gesamte Situation des Hundes und seines Halters wichtig, um zu verstehen, wo die Ursache herkommt. Ich betreibe keine Symptomkosmetik, sondern arbeite an der Ursache mit meinen Kunden. Dabei liegt der Fokus auf der ganzheitlichen Betrachtung.

Generell ist das Thema Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie zwischen Mensch und Mensch mein großes Steckenpferd, das ich gerne mit allen Interessierten teilen möchte. Ich verstehe es, meine Kunden dort „abzuholen“, wo sie gerade in der Hundeausbildung stehen und berücksichtige auch die aktuelle Lebenslage sowie Alltagssituation.

Woran mir in der Hundeausbildung gelegen ist:

–   Ein Hund ist ein Hund
–   Respekt vor dem Tier
–   Geduld und Einfühlungsvermögen
–   Positive Trainingsmethoden
–   Grenzen setzen mit Sinn & Verstand
–   Der Hund darf Fehler machen
–   Spaß beim gemeinsamen Training
–   Offen sein für Neues und Altes loslassen
–   Den „Schatz“ in seinem Hund entdecken 🙂

Unser Zuhause wird durch einen wundervollen Hund und Federvieh ergänzt:

Gepetto: Unser Limetrees Golden Gepetto, ein Golden Retriever, ist mittlerweile ein erwachsener liebevoller und kreativer Kerl. Seit 2018 lebt er bei uns auf dem Kaiserhof. Er kann alles gebrauchen, was er findet! Gepettos Vater, Ben, stammt aus der Retriever-Arbeitslinie, während Mama Brienne ein  „Show-Girl“ *g* ist.
Wir freuen uns riesig über seine A1 Hüften und ED 0! Der Formwert hat ein sehr gut ergeben und die Augen sind auch top.

Die Begleithunde-Prüfung haben wir im Oktober 2020 bestanden. Aber tatsächlich war fleißiges Arbeiten nie so sein Ding. 🙂
Und ich durfte lernen, dass Zertifikate und Prüfungen auch nur irgendein inneres Kind befriedigen, aber niemand das wirklich braucht. Gepetto brachte in schwierigen Jahren stets Freude und Leichtigkeit des Seins ins Bewusstsein. Das war Job genug. 🙂

Er liebt Spaziergänge durch Wald und Wiese und Toben mit Freund Carlos am Baggerloch. Je muffiger und matschiger desto besser. Er darf das genießen.

Regenbogenbrücke

Leider können unsere Hunde uns auch nur einen verhältnismäßig (viel zu) kurzen Teil unseres Lebens begleiten. In unseren Herzen hinterlassen sie jedoch tiefe Pfotenabdrücke …

ALON, Bernhardiner, 21.03.2016 – 25.09.2025
Der plötzliche Tod von unserem Pony-Bär, Alon, war ein Schock. Am 25.09.2025 hat er die Reise über die Regenbogenbrücke angetreten – Seine Fähigkeiten wurden woanders gebraucht. Lieber Alon, Du warst ein ruhiger, liebevoller, schmusiger Riesenteddy mit absoluter Menschenkenntnis. Du konntest jedem Menschen tief in die Seele schauen und hast immer Deinen Job gemacht. Du liebstest Spaziergänge (mit „Deinem Papi“) durch Wald, Wiesen und am liebsten am Meer. Die Brandung konnte nicht stark genug sein – das war Dein Ding – Hauptsache dabei! Du warst immer ein Hingucker mit deiner Größe und den sportlichen 95kg. Alle haben sich nach Dir umgedreht und waren beeindruckt. Immer haben sich nette Gespräche ergeben.
Hundetraining war eher nichts für Dich – aber Wagenziehen, das war Dein Ding, das machte Sinn. Immer wenn ich dein Geschirr geholt hatte, huschte ein „Grinsen“ über Dein Gesicht und voller Stolz hast Du den Wagen mit Kindern oder Erwachsenen gezogen. Lieber Pony-Bär mach’s gut, wir alle vermissen Dich sehr. Du warst Gepetto der beste „große Bruder“ und hast ihn von Anfang an mit erzogen. Danke, dass Du uns begleitet hast!

AAMIE, Border-Aussie-Mix, 28.07.2007 – 14.01.2021
Für unsere „Prinzessin“ war jetzt doch sehr plötzlich die Lebenszeit abgelaufen und sie hat sich in der Nacht auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Nun ist das Dreigestirn, Sam, Lotta & Aamie, wieder vereint. Aamie, ich habe so viel VON und MIT Dir lernen dürfen. Ich danke dir für jeden Tag, den Du an meiner Seite warst. Wir haben einige Umzüge, viele Urlaube und andere Dinge erlebt. Ob Obedience, Dogdance oder „die Sache mit der Pfeife“ (wie Du es genannt hast) – wenn es ums Arbeiten ging, warst Du am Start. Ich glaube, das Schlimmste war für Dich, zu akzeptieren, dass der Körper mit fortschreitendem Alter nicht mehr so konnte, wie der Kopf gerne wollte. Du warst Alon und Gepetto eine gute „Mami“ – ihnen fehlst Du auch sehr. Ich durfte bei deiner Geburt dabei sein und war bis zur letzten Sekunde an Deiner Seite. Mein geliebtes Herzmädchen, ich hoffe, dort wo Du bist, bist Du glücklich und schmerzfrei.

LOTTA, Kangal-Mix, 12.2008 – 03.2018
Viel zu früh mussten wir uns im März 2018 von unserer souveränen Rudelchefin, Lotta, verabschieden. Sie hat, nachdem sie aus der Türkei kam, Sam seine Lebensfreude zurückgegeben, und später Alon und Aamie so viel beigebracht. Es gibt einige Verhaltensweisen, die Aamie 1:1 übernommen hat, und die sie auch erst zeigt, seit Lotta nicht mehr bei uns ist … Lotta war einfach ihr großes Vorbild. Lotta hinterlässt mit ihrer besonderen Herdi-Art ein riesiges „Loch“ in unseren Herzen und unserem Rudel. Kleines Lottalies’chen, Du fehlst uns sehr …

SAM, Berner-Sennenhund, 10.2004 – 08.2016
Im August 2016 ist Sam, unser langjähriger Rudelchef und waschechter Berner Sennenhund, über die Regenbogenbrücke gegangen. Nach einem „Tief“ im April 2016, ist er nach dem Umzug auf den Kaiserhof nochmal richtig aufgelebt. Er hatte direkt beim Einzug einen kaputten Lederfußball gefunden – damit hatte er die Welt im Döschen. Er liebte es, über die Weiden zu stromern. Sam war es auch, der Peter die Liebe zu den Herdenschutzhunden hat entdecken lassen, und dass man hier auch ein wenig „anders“ arbeiten „muss“ … in unseren Herzen läuft er immer noch über unsere Weide.